Mel’s Gedankenwelt
Ich bin Melina. Und ich habe keine Lust, auf den Freitag zu warten, um mich lebendig zu fühlen.
Willkommen zu meinem Blog-Intro:
27 Jahre alt
Selbstständig seit Oktober 2024
Und fest entschlossen, dass das Leben mehr sein darf als „arbeiten, schlafen, Wochenende, repeat“.
Ich weiß nicht, wie es dir geht aber irgendwann hab ich aufgehört zu verstehen, warum wir 335 Tage im Jahr funktionieren
nur um 30 Tage im Jahr zu „leben“.
Warum wir Träume auf später verschieben
nur um Sicherheit auf jetzt zu packen
und dabei manchmal ganz vergessen, wer wir eigentlich sind.
Im Oktober 2024 habe ich mich selbstständig gemacht.
Nicht weil es der leichteste Weg war
sondern weil ich nicht länger darauf warten wollte, dass jemand meine Vision versteht.
Ich wollte selbst gestalten. Frei entscheiden. Und wieder fühlen, wofür ich morgens aufstehe.
Mit Make Routes will ich genau das weitergeben:
Mut, Wege zu machen. Neue. Eigene. Vielleicht auch verrückte.
Ich will zeigen, dass es okay ist, anders zu denken
dass es okay ist, laut zu träumen
und dass wir nicht dafür geboren wurden, in Excel-Tabellen zu überleben.
In meinem Blog nehme ich dich mit.
Jede Woche erzähle ich eine Geschichte
aus meinem Leben
aus meinem Herzen
mit echten Zweifeln
echtem Mut
und der Hoffnung, dass du dich in einem Teil davon wiederfindest.
Denn ich glaube, wir alle haben diese Stimme in uns die leise flüstert:
Da geht noch mehr.
Und dieser Blog ist mein „mehr“.
Ehrlich. Direkt. Und mit ganz viel Gefühl.
Ich bin Melina
und das hier ist mein Weg
Make Routes.
Blog-Beiträge
Die kleine Melina, die so viel mehr wollte
Ich war das Kind, das mit der Brotdose in der Hand und einem Disney-Rucksack auf dem Rücken dachte, ich könnte die Welt retten. Oder zumindest den Pausenhof.
Ich hab an das Gute geglaubt. An Gerechtigkeit. An Magie.
Und ganz ehrlich: Ich war fest überzeugt, dass ich vielleicht doch Chloe von H2O bin. Ich hab ernsthaft gehofft, dass ich in der Badewanne irgendwann einen Meerjungfrauenschwanz bekomme oder wenigstens die Superkraft, Wasser zu Eis zu machen. Spoiler: Es hat nicht geklappt.
Aber genau in dem Moment, als ich gemerkt hab, dass ich keine Superkräfte bekomme, fing ich an, meine eigenen Visionen zu kreieren.
Also eröffnete ich mein erstes „Sparbuch“. Der Name? Ganz klar: Kindertagespflege Melina. Kein Witz. Während andere auf Pferde oder Shopping gespart haben, hatte ich schon einen Plan. Einen mit Glitzer drauf und Herz drin. Ich wusste einfach, dass ich irgendwann selbstständig arbeiten will. Dass ich eigene Wege gehen möchte, ganz ohne dass jemand über meine Entscheidungen lacht oder sich heimlich umdreht, wenn ich von meinen kreativen Ideen erzähle.
Aber die Welt hat andere Regeln. Die Welt ist laut. Und sie sagt dir schnell, dass du komisch bist, wenn du träumst.
„Ach süß, mach du mal“, sagen sie.
Und während du weitergehst, hörst du hinter dir dieses leise Kichern. Traurig, aber wahr.
Irgendwann fängst du an, dir selbst weniger zuzutrauen.
Du zweifelst an dir.
Nicht, weil du falsch bist, sondern weil andere dir eingeredet haben, dass deine Träume zu groß sind.
Ich wette, das ist vielen von euch da draußen schon passiert. Vielleicht auf eine andere Weise, aber der Schmerz ist oft derselbe.
Ich hoffe, du warst stark.
Stark genug, um zu erkennen, dass deine Träume nicht falsch sind.
Auch ich habe mich oft gefragt: Bin ich wirklich so anders? Träume ich zu viel?
Aber da war immer diese leise Stimme in mir.
Hartnäckig, ehrlich und unbeirrbar.
Sie hat gesagt: Da geht mehr, Melina.
Also wurde ich Erzieherin. Weil ich Kinder liebe, weil ich kreativ bin, weil ich gestalten will und die Welt zu einem besseren Ort machen wollte. Aber auch, weil ich wusste: Das ist nicht das Ende, das ist mein Anfang. Ich hab mir immer gesagt: „Eines Tages mach ich meine eigene Kita auf.“ Nicht weil’s cool klingt, sondern weil es sich richtig anfühlt. Weil ich frei sein wollte. Mein Ding mache- nicht mehr klein gemacht werden.
Ich war nie das lauteste Mädchen im Raum. Aber ich war die, die im Kopf schon ganze Welten gebaut hat. Die, die Visionen hatte, bevor sie wusste, wie man das Wort schreibt. Und auch wenn viele nicht an mich geglaubt haben – ich tu es heute. Und auch wenn ich heute keine eigene Kita eröffnet habe und das auch gar nicht mehr meine aktuelle Vision ist – habe ich Make Routes gegründet.
Denn der Kern ist geblieben: Ich wollte etwas Eigenes schaffen. Etwas, das Sinn macht. Freiheit gibt. Und inspiriert. Wie es dazu kam, erzähle ich euch ein andermal – denn:
Wir sind alle nur eine Vision von dem, was wir über die Jahre aus uns selbst gemacht haben.
Wir entwickeln uns. Wir verändern uns. Und das ist gut so.
Ich bin nicht traurig, dass es keine Kita geworden ist, denn ich habe auf mich gehört. Und das, was heute „Make Routes“ ist, ist das, wofür ich lebe.
Vielleicht gibt es da draußen wieder Menschen, die sagen:
„Ich wusste doch, dass sie es eh nicht durchzieht.“
Aber weißt du was? Ich hab es getan. Nur eben anders.
Ich hab eine Art Kita gebaut –
für Erwachsene, die das Träumen wieder lernen wollen.
Für Menschen, die rauswollen.
Für Menschen, die spüren: Da geht noch mehr.
Denn du bist nicht zu viel. Die anderen denken nur zu klein.
Lass dir deine Träume nicht kaputtreden von Menschen, die ihre eigenen längst vergessen haben.
Träume groß. Leuchte hell. Und wenn dich jemand auslacht, dann dreh dich nicht weg – geh weiter. Vielleicht baust du dir gerade ein Leben, das andere sich nie trauen würden.
Und falls du dich wiedererkennst – in der kleinen Melina mit der Brotdose, den Zöpfen und dem Glitzerblick – dann sag ich dir:
Du bist genau richtig. Du warst es schon immer.
Die Chance, die alles verändert hat
Coming soon.